Pflege zwischen Hoffen und Bangen

Das apallische Syndrom tritt meist als Folge eines schweren Unfalls oder Sturzes mit Schädel-Hirn-Trauma auf. Aber auch temporärer Sauerstoffmangel oder neurologische Erkrankungen können diesen Zustand der "reaktionslosen Wachheit" hervorrufen. Die Funktionen des Großhirns sind ausgefallen, aber Stammhirn, Zwischenhirn und Rückenmark sind intakt. Das Bewusstsein ist beeinträchtigt, die Patienten können nicht sprechen oder sich auf andere Weise mitteilen.

Das apallische Syndrom wird häufig auch - wenn auch medizinisch nicht korrekt - als Wachkoma bezeichnet. Es ist möglich, dass (auch nach Monaten oder Jahren) der Patient wieder das volle Bewusstsein erlangt und das Großhirn seine Funktion wieder aufnimmt. Wahrscheinlicher ist aber, dass ein Appaliker ein Pflegefall bleibt.

Zusätzlich zu dieser emotional belastenden Situation müssen Angehörige, die einen Apalliker pflegen, eine Vielzahl von Pflegemaßnamen erlernen und jeden Tag ausführen. Zuführung von Flüssignahrung, Pflege des Tracheostomas, Wechsel des Urinbeutels, um nur einige zu nennen. Wir stehen Ihnen jederzeit beratend zur Seite und erarbeiten mir Ihnen und den Behandlungsteams eine umfassende Rundumversorgung. Zudem bieten wir ein großes Sortiment an Pflegehilfsmitteln, Lagerungshilfen, Badhilfsmitteln und Verbrauchsmaterialien, die wir auch gerne an die individuellen Bedürfnisse des Betroffenen anpassen.